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Foto: Michael Lüdtke - Veröffentlichung frei!!
„Kösters Stimme füllt den Raum – kölsch und unverwechselbar.“

Ein Stück Kölscher Seele im Breisiger “Kultschuppen“

Gerd Köster und Weggefährten überzeugten restlos

Bad Breisig / Region.Am 08.11.2025 wurde die Bad Breisiger Jahnhalle erneut zum kulturellen Epizentrum der Region:
Gerd Köster und seine Weggefährten standen auf der Bühne und brachten mit ihrem Programm „Stabil nervös“ ein Stück kölscher Seele, bissiger Poesie und leiser Melancholie an den Rhein.
In der vom Veranstalter-Team von BREISIG.live in einen Club verwandelten Halle entwickelte sich der Abend schnell zu einem dieser seltenen Konzerte, die nicht laut triumphieren müssen, um im Gedächtnis zu bleiben – sie wirken leise nach und setzen sich fest.

Schon beim Opener lag spürbare Erwartung in der Luft. Man wusste, hier kommt keiner, der glänzen will – hier kommt einer, der etwas zu sagen hat. Köster betrat die Bühne mit dieser unnachahmlichen Mischung aus Gelassenheit und innerer Spannung, die ihn seit Jahrzehnten auszeichnet.
Seine Stimme: rau, warm, glaubwürdig wie eh und je. Seine Haltung: geerdet, ehrlich, direkt ins Herz und Hirn.
Das Programm spannte den Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen alten Songs aus Zeiten von Schröder Roadshow, The Piano has been drinking und neuen Stücken, die von Verlust, Lebensklugheit und dem störrischen Weitergehen erzählen.

Musikalisch präsentierten sich seine Weggefährten als sensibles, kraftvolles Kollektiv. Kein Ton zu viel, keine unnötige Show – nur klare, ehrliche Musik, die Kösters Worten Raum ließ. Und diese Worte trafen. Kölsch, ja – aber nie provinziell, sondern poetisch, kantig, warm und manchmal herrlich grantig. Ein Dialekt, der hier nicht Heimatkitsch war, sondern Identität und Haltung bewies.
Das Publikum dankte es mit konzentrierter Stille, mit herzhaftem Lachen und mit ehrlichem Applaus. Man merkte: Hier sind Leute, die hören wollten. Die verstanden. Die kamen, weil sie wissen, dass Köster nicht liefert – er teilt. Und wer bereit ist, zuzuhören, bekommt mehr als ein Konzert: Er bekommt eine Perspektive aufs Leben, die nur ein Mann geben kann, der es durchlebt, durchlitten und mit Humor und Würde gekontert hat.

Am Ende blieb kein schmetterndes Finale, sondern ein stiller Respekt – vor der Kunst, vor dem Alter, vor dem Weitergehen trotz allem.
BREISIG.live hat mit diesem Abend einmal mehr gezeigt, dass man Kultur nicht kaufen muss, sondern pflegen kann. Und Gerd Köster hat bewiesen, dass „stabil nervös“ kein Zustand ist, sondern ein Lebensmotto.Ein Konzert, das nicht verpufft. Sondern bleibt. Genau wie der Mann auf der Bühne.

Das Finale der diesjährigen Kulturreise des Kulturvereins BREISIG.live ist der Auftritt von “Hausmeister Peters“ (Kai Kramosta), der mit seinem Weihnachts-Programm “Drauß von der Baustell komm ich her …“ am 13. Dezember um 20 Uhr, in der Jahnhalle die Lachmuskeln bearbeiten wird. Einlass ist ab 19 uhr.

Alle Infos für dieses Event gibt’s unter breisig.live , oder unter Tel. 02633 – 470 293. Tickets beim Veranstalter, bei Ticket Regional oder EVENTIM sowie den bekannten VVK-Stellen.


Text: Dennis Kresse


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